Die Fachschule stellt eine ergänzende berufliche Ausbildungsform dar. Sie setzt im wesentlichen eine abgeschlossene Berufsausbildung und in der Regel auch eine praktische Bewährung bzw. ausreichende einschlägige berufliche Tätigkeit voraus.
Die Ausbildung erfolgt in Vollzeitform und dauert 2 Jahre. Im Rahmen von Zusatzqualifikationen kann u.a. die Fachhochschulreife, die Ausbildereignungsprüfung und der REFA-Grundschein erwoben werden.
Nach erfolgreichem Abschluss ist ein Einsatz im "Mittleren Management" eines Unternehmens möglich.

  • Lebensmitteltechniker (Schwerpunkt Lebensmittelverarbeitungstechnik)
  • Medizintechniker
  • Feinwerktechniker (Fertigung)

Zugangsvoraussetzungen:

  • erfolgreicher Abschluß der Berufsschule oder einen gleichwertigen Bildungsstandes
  • erfolgreicher Abschluß in einem einschlägigen handwerklichen oder industriellen, technischen Beruf oder den Abschluss einer Berufsausbildung zum "Staatlich geprüften Technischen Assistenten"
  • in der Regel 4-jährige Berufspraxis (incl. Ausbildungszeit)

Fachschule Feinwerktechnik/Fertigung


Der Staatlich geprüfte Techniker/die Staatlich geprüfte Technikerin der Fachrichtung Feinwerktechnik
ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung auf Basis der Rahmenvereinbarung
über Fachschulen und der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des
Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft über die Fachschule im Freistaat
Sachsen.
Die Fachschule ist eine zweijährige Vollzeitausbildung mit möglichen Zusatzausbildungen, z.B.
mit dem Erwerb der Fachhochschulreife.

Kurzinformationen zum Inhalt der Ausbildung

Die Ausbildung in der Fachschule ist eine zweijährige Vollzeitausbildung mit dem Ziel des
„Staatlich geprüfter Feinwerktechniker/Staatlich geprüfte Feinwerktechnikerin“.

Ausbildungsschwerpunkte

Neben einer soliden mathematisch-naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und
-organisatorischen Grundlagenausbildung erfahren die Fachschülerinnen und Fachschüler eine
vertiefte Ausbildung in den Anwendungsbereichen:

• Natur- und Technikwissenschaften
• Elektrotechnik/Elektronik
• Steuerungs- und Regelungstechnik
• Technologie/Konstruktion/Fertigungstechnik
• Industriebetriebslehre

Mögliche Zusatzausbildungen/Zertifikate

Während der zweijährigen Ausbildung können die Fachschülerinnen und Fachschüler verschiedene
Zusatzqualifikationen absolvieren. Dazu gehören unter anderem:

• Erwerb der Fachhochschulreife
• Vorbereitungslehrgang zur Ausbildereignungsprüfung
• REFA-Grundlehrgang

Inhalte der Weiterbildung

Während der Weiterbildung werden beispielsweise folgende Inhalte vermittelt:

• Mathematik
• Aufträge mit Methoden des Projektmanagements bearbeiten
• Optische Werkstoffe beurteilen und auswählen
• Schaltungen der Gleichstromtechnik analysieren, anpassen und dimensionieren
• Energieversorgung von Geräten und Anlagen auswählen und dimensionieren
• Elektronische Komponenten analysieren und Baugruppen konzipieren, herstellen und prüfen
• Feinmechanische Baugruppen dimensionieren, darstellen und gestalten
• Feinmechanische Gerätekomponenten analysieren und konstruieren
• Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme anwenden
• Optisch-elektronische Geräte analysieren, dimensionieren und justieren
• Automatisierungssysteme bewerten, auswählen und anpassen
• Betriebsprozesse organisieren und überwachen


Fachschule Medizintechnik

Der Staatlich geprüfte Techniker/die Staatlich geprüfte Technikerin der Fachrichtung Medizintechnik

ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung auf Basis der Rahmenvereinbarung
über Fachschulen und der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des
Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft über die Fachschule im Freistaat
Sachsen.
Die Fachschule ist eine zweijährige Vollzeitausbildung mit möglichen Zusatzausbildungen, z.B.
mit dem Erwerb der Fachhochschulreife.

Kurzinformationen zum Inhalt der Ausbildung

Die Ausbildung in der Fachschule ist eine zweijährige Vollzeitausbildung mit dem Ziel des
„Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin“.

Ausbildungsschwerpunkte

Neben einer soliden mathematisch-naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und
-organisatorischen Grundlagenausbildung erfahren die Fachschülerinnen und Fachschüler eine
vertiefte Ausbildung in den Anwendungsbereichen:

• Natur- und Technikwissenschaften


• Medizinisches Basiswissen/Medizintechnik
• Elektrotechnik/Elektronik/Datenverarbeitung
• Chemie/Werkstofftechnik
• Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

Mögliche Zusatzausbildungen/Zertifikate

Während der zweijährigen Ausbildung können die Fachschülerinnen und Fachschüler verschiedene
Zusatzqualifikationen absolvieren. Dazu gehören unter anderem:

• Erwerb der Fachhochschulreife
• Vorbereitungslehrgang zur Ausbildereignungsprüfung
• REFA-Grundlehrgang
• Strahlenschutzlehrgang Fachkundegruppe 6

Lerninhalte im Fach Medizintechnik

• Grundlagen Ultraschalltechnik
• Grundlagen Beatmung
• Grundlagen Elektrochirurgie
• Grundlagen Infusionstechnik
• Grundlagen Dialysetechnik
• Grundlagen Röntgentechnik
• Grundlagen Elektrotherapie

Laborversuche

Im Rahmen des Unterrichts sind durch die Fachschüler u.a. folgende Praktika durchzuführen:

• STK - Durchführung von Sicherheitstechnischen Kontrollen (STK) an verschiedenen Gerätetypen
• MTK - Durchführung von Messtechnischen Kontrollen (MTK)

Tätigkeitsfeld

Staatlich geprüfte Techniker/Staatlich geprüfte Technikerinnen der Fachrichtung Medizintechnik
sind hauptsächlich für die Einsatzbereitschaft, die sichere Anwendung, die wirtschaftliche
Betriebsweise und die zweckmäßige Beschaffung von medizinisch-technischen Geräten und
Einrichtungen in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen zuständig.
Techniker/innen der Fachrichtung Medizintechnik arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern
oder Gesundheitszentren oder im Servicebereich bei Herstellern von medizinischen Geräten
oder bei speziellen Servicefirmen.

Die Tätigkeit des Medizintechnikers umfasst neben der Aufstellung und Inbetriebnahme,
Wartung, Instandhaltung, Reparatur und turnusmäßigen Prüfung der Medizinprodukte nach
Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) aber auch die Schulung und Einweisung des
medizinischen Personals sowie auch den Vetrieb von medizinischen Geräten.
Sie führen turnusmäßige sicherheitstechnische und messtechnische Kontrollen nach der Medizinproduktebetreiberverordnung
(MPBetreibV) durch und dokumentieren diese. Im Krankenhaus oder medizinischen Einrichtungen sind sie darüber hinaus für das Medizinisch-technische
Gerätemanagement/Führen der gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentation (Medizinproduktebücher und Bestandsverzeichnisse) verantwortlich.


Fachschule Lebensmitteltechnik

Der Staatlich geprüfte Techniker/die Staatlich geprüfte Technikerin der Fachrichtung Lebensmitteltechnik
ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung auf Basis der Rahmenvereinbarung
über Fachschulen und der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des
Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft über die Fachschule im Freistaat
Sachsen.
Die Fachschule ist eine zweijährige Vollzeitausbildung mit möglichen Zusatzausbildungen, z.B.
mit dem Erwerb der Fachhochschulreife.

Kurzinformationen zum Inhalt der Ausbildung

Die Ausbildung in der Fachschule ist eine zweijährige Vollzeitausbildung mit dem Ziel des
„Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin“.

Ausbildungsschwerpunkte

Neben einer soliden mathematisch-naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und
-organisatorischen Grundlagenausbildung erfahren die Fachschülerinnen und Fachschüler eine
vertiefte Ausbildung in den Anwendungsbereichen:

Lebensmittelverarbeitungstechnik

• Maschinenkunde
• Energietechnik
• Automatisierungstechnik
• Verfahrens- und Verarbeitungstechnik
• Technologie der Lebensmittelherstellung
• Chemisch-technische Analyse
• Umweltschutz
• Betriebswirtschaftslehre


Weiterbildungsinhalte im fachrichtungsbezogenen Lernbereich

• Mathematik
• Aufträge mit Methoden des Projektmanagements bearbeiten
• Verarbeitungsprozesse in der Lebensmittelindustrie planen, den Anlagenbetrieb überwachen, Produktionsprozesse optimieren
• Verpackungsprozesse in der Lebensmittelindustrie planen, steuern und überwachen, verpackte Lebensmittel lagern
• Lebensmittel auf die Erfüllung von stofflichen, technologischen, sensorischen und ernährungsphysiologischen Qualitätsanforderungen untersuchen,
  beurteilen und kontrollieren
• Lebensmittel auf die Erfüllung von chemisch-physikalischen und mikrobiologischen Qualitätsanforderungen untersuchen, beurteilen und kontrollieren
• Qualitätsmanagementsysteme in Unternehmen aufbauen, aufrecht erhalten und verbessern
• Betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse planen, durchführen, kontrollieren und bewerten

Mögliche Zusatzausbildungen/Zertifikate

Während der zweijährigen Ausbildung können die Fachschülerinnen und Fachschüler verschiedene
Zusatzqualifikationen absolvieren. Dazu gehören unter anderem:
• Erwerb der Fachhochschulreife
• Vorbereitungslehrgang zur Ausbildereignungsprüfung
• REFA-Grundlehrgang
• PCR-Methode 

Tätigkeitsfeld Lebensmittelverarbeitungstechnik

Staatlich geprüfte Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem
Schwerpunkt Lebensmittelverarbeitungstechnik sind in der Regel auf der Qualifikationsebene
des mittleren Managements tätig und entwickeln übergreifende Verfahren für alle Bereiche der
Lebensmittelindustrie. Sie sind insbesondere für die Rohstoffdisposition, den Einkauf, die Produktentwicklung
und -verbesserung, Konservierungsverfahren sowie für Produktion, Produktionssteuerung
und Qualitätssicherung zuständig.
Sie arbeiten in den unterschiedlichsten Betrieben der Nahrungs- und Genussmittelindustrie.
Auch in Betrieben des Abfüll- oder Verpackungsgewerbes können sie tätig sein. Darüber hinaus
können sie in Unternehmen beschäftigt sein, die Maschinen für das Ernährungsgewerbe herstellen.
Ingenieurbüros für technische Fachplanung kommen ebenso als Arbeitgeber infrage.

Perspektiven nach der Ausbildung

Beschäftigung finden Techniker/innen der Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt
Lebensmittelverarbeitungstechnik z.B. bei Nahrungsmittelherstellern und Unternehmen, die Maschinen für die Lebensmittelverarbeitung herstellen.
Wer beruflich vorankommen will, kann ein Studium in Betracht ziehen. Techniker/innen der Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt Lebensmittelverarbeitungstechnik, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen
Bachelorabschluss im Studienfach Lebensmitteltechnologie erwerben.
Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich: Techniker/innen der Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik können sich z.B. mit einem Betrieb in der Konserven-, Back- und Süßwaren- oder Getränkeindustrie sowie in anderen Branchen der
Nahrungs- und Genussmittelherstellung selbstständig machen.

 

 

Berufliches Schulzentrum "Otto Lilienthal"
Freital-Dippoldiswalde
Otto-Dix-Str. 2,  D-01705 Freital

Tel.: +49 351 649630,  Fax: +49 351 6496399
E-Mail: kontakt(at)bsz-freital-dippoldiswalde.de

Außenstellen

Weißeritzstr. 11
01744 Dippoldiswalde

 

Weißeritzstr. 4
01744 Dippoldiswalde

Tel.: +49 3504 6258589 

Altenberger Str. 31
01768 Glashütte

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